Aktuelles

Jubiläum im Gutenberg-Museum

Jubiläum im Gutenberg-Museum

Seit nun­mehr 10 Jah­ren ist Dr. Annet­te Lud­wig Direk­to­rin des Guten­­berg-Muse­ums in Mainz. Zu ihrem 10-jäh­­ri­gen Jubi­lä­um war sie zu Gast auf der Roten Couch der Lan­des­schau Rhein­­land-Pfalz und berich­te­te von der Viel­sei­tig­keit ihres Schaf­fens und den Her­aus­for­de­run­gen in Zei­ten der Coro­­na-Pan­­de­­mie.

Der Ver­ein für die Schwar­ze Kunst e.V. arbei­tet seit Jah­ren mit dem Guten­­berg-Muse­um zusam­men. Mit dem Kon­zept des „leben­di­gen Muse­ums“ lebt das Muse­um das, was uns als Ver­ein am Her­zen liegt: Der Erhalt und die Wei­ter­ga­be von Wis­sen rund um das Jahr­hun­der­te alte Hand­werk der Buch- und Druck­kunst. Aber auch als Unter­stüt­zer, Ver­­an­stal­­tungs- und Wer­k­statt-Par­t­­ner für unser Walz-Sti­­pen­­di­um schät­zen wir das Guten­­berg-Muse­um mit all sei­nen enga­gier­ten Mit­ar­bei­tern.

Wir freu­en uns auch in den kom­men­den Jah­ren auf eine gute Zusam­men­ar­beit und span­nen­de Begeg­nun­gen. Das Foto zeigt Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­­ter Stein­mei­er mit sei­ner Frau sowie Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Drey­er im Guten­­berg-Muse­um zusam­men mit Dr. Annet­te Lud­wig und Gun­de­la Klein­hol­der­mann, Vor­stands­mit­glied im Ver­ein für die Schwar­ze Kunst. Der Bei­trag der Lan­des­schau ist unter die­sem Link zu fin­den.

Digitale Vorstandssitzung und Beschlüsse

Digitale Vorstandssitzung und Beschlüsse

Auch wenn der Ver­ein für die Schwar­ze Kunst sich der Bewah­rung und För­de­rung des tra­di­tio­nel­len Druck­hand­werks ver­schrie­ben hat, so schätzt er doch die ›Werk­zeu­ge‹ der digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­on, die ins­be­son­de­re in Zei­ten, in denen man sich auf­grund von Infek­ti­ons­ge­fahr fern blei­ben soll­te, von gro­ßem Vor­teil sind. Folg­lich hat sich der Vor­stand für sei­ne ver­gan­ge­ne Sit­zung per ›Video-Schal­­te‹ getrof­fen, die von unse­rer Schatz­meis­te­rin Anne König orga­ni­siert wur­de. Dadurch konn­ten wich­ti­ge Fra­gen bespro­chen und Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den.

So wur­de unter ande­rem beschlos­sen – in der Hoff­nung, dass wir von einer zwei­ten Infek­ti­ons­wel­le ver­schont blei­ben –, dass die dies­jäh­ri­ge Mit­glie­der­ver­samm­lung am 17. Okto­ber in der Hom­bur­ger Papier­ma­nu­fak­tur von Johan­nes Foll­mer (https://homburger-papiermanufaktur.de/) statt­fin­den wird. Sie wird beglei­tet wer­den von einer Aus­stel­lung der Arbei­ten der aktu­el­len Walz­teil­neh­me­rin­nen, die bis zum 31. Okto­ber zu sehen sein wer­den.

Zudem wur­de über das Ziel des nächs­ten ›Schrift­ge­sprächs‹ im Herbst abge­stimmt. Die Wahl fiel auf die Typo­ra­ma (https://typorama.ch/) in der Schweiz, deren Besuch mit einer Besich­ti­gung der Stifts­bi­blio­thek St. Gal­len abge­run­det wer­den soll. Der genaue Ter­min wird, wie gewohnt, noch über eine Doo­d­­le-Umfra­ge bestimmt und dann ver­öf­fent­licht wer­den.

Zuvor wird es aber bereits eine beson­de­re Ver­an­stal­tung geben. So ist für den 18.–20. Sep­tem­ber ein ›Walz-Wochen­en­­de‹ spe­zi­ell für alle Walz-Sti­­pen­­tia­­tin­­nen in Doh­na geplant. Ein gedruck­tes Koch­buch des spä­ten 15. Jahr­hun­derts soll hier­für über­setzt und in ver­schie­de­nen gebro­che­nen Schrif­ten neu gesetzt wer­den.

Und schließ­lich ist ein Pla­kat in Arbeit, das jede Werk­statt, die an der Walz teil­nimmt, als Zer­ti­fi­kat erhält. Die Gestal­tung und Her­stel­lung wird im Rah­men der Walz von Wil­li Beck und Hei­ke Schno­ta­le über­nom­men.

Soweit die wich­tigs­ten Beschlüs­se. Soll­ten etwa zum ›Schrift­ge­spräch‹ oder zum ›Walz-Wochen­en­­de‹ kon­kre­te Ent­schei­dun­gen vor­lie­gen, wird der Vor­stand umge­hend dar­über hier und auf sei­nen ande­ren ›Kanä­len‹ infor­mie­ren.

»Tag der Druckkunst 2019« Druckkunstmappe gegen Spende abzugeben

»Tag der Druckkunst 2019« Druckkunstmappe gegen Spende abzugeben

Die ers­te Druck­kunst­map­pe 2019 in limi­tier­ter Auf­la­ge von 19 Exem­pla­ren ist erhält­lich. Neun Buch­druck­werk­stät­ten haben sich zusam­men­ge­fun­den, um zehn Druck­wer­ke im Buch­druck­ver­fah­ren gemein­sam zu prä­sen­tie­ren. Alle Wer­ke ent­stan­den für den bzw. am ›Tag der Druck­kunst‹, dem 15. März 2019, in den jewei­li­gen Werk­stät­ten. Die Map­pe im For­mat 50 cm × 70 cm wird ver­trie­ben über die Manu­fak­tur Wil­li Beck.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Abbil­dun­gen sind unter die­sem Link zu fin­den.

Ehrenmitgliedschaft Eckehart SchumacherGebler, Fabrikbesichtigung Büttenpapierfabrik Gmund, Mitgliederversammlung, Walz-Berichte der Teilnehmer — es lohnt sich, am 2. November nach Gmund zu reisen!

Ehrenmitgliedschaft Eckehart SchumacherGebler, Fabrikbesichtigung Büttenpapierfabrik Gmund, Mitgliederversammlung, Walz-Berichte der Teilnehmer — es lohnt sich, am 2. November nach Gmund zu reisen!

Mit­glie­der­ver­samm­lung 2020 – offen für alle Inter­es­sier­ten
2. Novem­ber 2019, Gmund am Tegern­see

Wer­te Mit­glie­der und Freun­de der Schwar­zen Kunst,

unse­re dies­jäh­ri­ge Mit­glie­der­ver­samm­lung, auf der auch inter­es­sier­te Nicht-Mit­­­glie­­der herz­lich will­kom­men sind, fin­det am 2. Novem­ber 2019 bei Gmund Papier am Tegern­see in den Räu­men des ange­schlos­se­nen Mang­fall­blau Fabrik­re­stau­rants statt. Im Rah­men unse­rer Mit­glie­der­ver­samm­lung ver­lei­hen wir zu unse­rer gro­ßen Freu­de und Ehre Ecke­hart Schu­macher­Ge­b­ler die Ehren­mit­glied­schaft.

Der Ver­an­stal­tungs­ort: Büt­ten­pa­pier­fa­brik Gmund, Mang­fall­stra­ße 5, 83703 Gmund am Tegern­see.

Die Ein­la­dung mit Tages­ord­nung ging bereits an alle Mit­glie­der. Bit­te mel­den Sie sich bis zum 27. Okto­ber 2019 bei post@verein-fuer-die-schwarze-kunst.de an. Für Mit­glie­der ist die Fabrik­be­sich­ti­gung und das Mit­tags­buf­fet kos­ten­los.

Nicht- oder Noch-Nicht-Mit­­­glie­­der sind herz­lich will­kom­men, müs­sen sich aber bit­te für die Pla­nung anmel­den! Wir erwar­ten eine Spen­de ab 40 Euro für die Fabrik­be­sich­ti­gung und das Mit­tags­buf­fet. Über­wei­sen Sie bit­te an: Ver­ein für die Schwar­ze Kunst Dres­den e.V., IBAN DE80 8505 0300 0221 0680 66, Stich­wort: Fabrik­be­sich­ti­gung und Mit­glie­der­ver­samm­lung 2019

Das Pro­gramm:

10.15 Uhr Begrü­ßung durch Gmund
10.30 Uhr Fabrik­be­sich­ti­gung
12.00 Uhr Mit­tags­buf­fet
13.00–15.00 Uhr Mit­glie­der­ver­samm­lung
15.30–17.00 Uhr Prä­sen­ta­ti­on der ›Walz‹-Teilnehmer

Walz für Handsatz und Buchdruck 2020 — Bewerbungsfrist 10. Oktober 2019

Walz für Handsatz und Buchdruck 2020 — Bewerbungsfrist 10. Oktober 2019

Nach dem gro­ßen Zuspruch 2019 bie­tet der Ver­ein unter der Über­schrift

Hand­satz und Buch­druck wan­dernd erler­nen –
»Walz für Hand­satz und Buch­druck 2020«

auch in die­sem Jahr wie­der Freun­den künst­le­ri­scher Hand­werks­be­ru­fe an, in bis zu 17 ver­schie­de­nen Werk­stät­ten Grund­la­gen der Schwar­zen Kunst zu erler­nen und eige­ne Pro­jek­te umzu­set­zen. Für 2020 ver­gibt der Ver­ein zehn »Wan­de­run­gen« für je zwei Mona­te in wech­seln­den Werk­stät­ten. Davon sind fünf als »Walz-Sti­­pen­­di­en« für Sti­pen­dia­ten unter 30 Jah­ren reser­viert, die der Ver­ein mit jeweils 1000 Euro unter­stützt.

Hier fin­den Sie die Aus­schrei­bung und Details zu den teil­neh­men­den Werk­stät­ten.

Der Ver­ein kann zudem für Schu­len, in denen noch Blei­satz und Druck­ma­schi­nen vor­han­den sind, Set­zer und Dru­cker für Block­un­ter­richt zur Ver­fü­gung stel­len. Es besteht schließ­lich auch die Mög­lich­keit, dass der Ver­ein Semes­­ter- oder Abschluss­ar­bei­ten unter­stützt, mit Fach­wis­sen, Arbeits­plät­zen in den Werk­stät­ten der Ver­eins­mit­glie­dern oder even­tu­ell auch finan­zi­el­ler Art.

Im Anschluss an unse­re Jah­res­mit­glie­der­ver­samm­lung am 2. Novem­ber 2019 in Bay­ernn (Ort wird gera­de noch geprüft) wer­den die bis­he­ri­gen Walz­teil­neh­mer über ihre Erfah­run­gen berich­ten und Ihre
Ergeb­nis­se vor­stel­len. Eben­falls ein­ge­la­den wer­den auch die neu­en Teil­neh­mer und alle Neu­gie­ri­gen, damit sie sich ein Bild vom Ver­ein und vom Walz-Pro­­jekt machen kön­nen.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Rück­fra­gen ste­hen Ihnen Dr. Jür­gen Frans­sen (01 71.7 11 8815) und Wil­li Beck ger­ne zur Ver­fü­gung.

Bewer­bungs­adres­se:
Wil­li Beck
Oskar-von-Mil­­ler-Str. 5a
85221 Dach­au
willi@beckundbeckdesign.de
0 81 31.60 20

BuchDruckKunst-Messe 16.–17. Februar 2019 in Hamburg

BuchDruckKunst-Messe 16.–17. Februar 2019 in Hamburg

Die dies­jäh­ri­ge Buch­­Druck­Kunst-Ver­­­kauf­s­­mes­­se im Muse­um der Arbeit Ham­burg hat fol­gen­des Pro­gramm:

Alte Fabrik: Über 50 Künst­ler und Edi­tio­nen zei­gen ihre erle­se­nen Wer­ke in den zwei Stock­wer­ken der „Alten Fabrik“ des Muse­ums der Arbeit. Die Ori­gi­nal Hers­bru­cker Bücher­werk­stät­te fei­ert ihren 50. Geburts­tag mit fri­schen Dru­cken aus Mit­tel­fran­ken. Stu­den­ten der Burg Gie­bichen­stein Kunst­hoch­schu­le Hal­le zei­gen aktu­el­les Buch-Design. Uwe Warn­ke, Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift ENTWERTER/ODER, stellt anläß­lich des 30jährigen Jubi­lä­ums der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung Buch­kunst vor, die ihren Anfang im künst­le­ri­schen Unter­grund der DDR nahm. Johan­nes Foll­mer von der Papier­müh­le Hom­burg schöpft von Hand Büt­ten­pa­pier

Neue Fabrik: Im Erd­ge­schoß der „Neu­en Fabrik“ erläu­tern die Meis­ter der Ein­band­kunst ihre exzel­len­ten Ein­zel­stü­cke. Die Bücher­gil­de Guten­berg bie­tet schön gestal­te­te Bücher und Vor­zugs­aus­ga­ben zu erschwing­li­chen Prei­sen an. Die Buch­­bin­­der-Innung Ham­burg und Schles­wig-Hol­stein demons­triert klas­si­sches Buch­­bin­­de-Han­d­­werk. Im ers­ten Ober­ge­schoß sind die Kol­le­gen der Gra­fi­schen Abtei­lung aktiv: Schrift­guß, Stahl­stich, Hol­z­­le­t­­tern-Her­stel­­lung, Hand- und Maschi­nen­satz sowie der Buch­druck auf ver­schie­de­nen Maschi­nen wer­den anschau­lich erklärt und vor­ge­führt. Natür­lich auch die neue Errun­gen­schaft: das funk­ti­ons­fä­hi­ge Modell einer Rota­ti­ons­ma­schi­ne für den Buch- und Tief­druck.

Außer­dem ist das Muse­um für Druck­kunst Leip­zig zu Gast und erläu­tert die auf­wen­di­ge Her­stel­lung von Noten­satz.

Außer­dem gibt es an bei­den Tagen fol­gen­des Son­der­pro­gramm:

12 Uhr bis 15 Uhr: »Chi­ne­si­sche Radi­ka­le«  Semi­nar­raum, 2.OGMaria Hemm­leb und Artur Dieck­hoff zei­gen ihren Film über den Fund chi­ne­si­scher Schrift-Matri­­zen in der legen­dä­ren Dru­cke­rei J. J. Augus­tin in Glück­stadt.

13 Uhr bis 16 Uhr für Kin­der ab 8 Jah­re: Wir machen ein Roll­buch. 

15 Uhr bis 16:30 Uhr: Her­stel­lung von Holz­buch­sta­ben an der Let­tern­frä­se, 1.OG

14 Uhr „Poe­sie des Unter­grunds – Ille­ga­le Künst­ler­zeit­schrif­ten und Buch­kunst in der DDR“  im Semi­nar­raum, 2.OG 
Vor­trag von Uwe Warn­ke, lang­jäh­ri­ger Her­aus­ge­ber von ENTWERTER/ODER

Tor­haus: Im Tor­haus des Muse­ums befin­det sich die Werk­statt für Radie­rung und Litho­gra­fie. Auch hier las­sen sich die Fach­leu­te bei der Arbeit über die Schul­ter schau­en …

Der Ein­tritt zur Mes­se beträgt 10.- Euro (ermä­ßigt 7.- Euro), dar­in ent­hal­ten ist ein Maga­zin mit Aus­stel­ler­ver­zeich­nis. An der Kas­se erhal­ten Sie einen Lage­plan mit den genau­en Zei­ten von Vor­füh­run­gen und beson­de­ren Ver­an­stal­tun­gen.

Über 150 Werkstätten beteiligen sich schon am »Tag der Druckkunst«, 15. März 2019.

Über 150 Werkstätten beteiligen sich schon am »Tag der Druckkunst«, 15. März 2019.

Der erst­ma­lig anläss­lich der Auf­nah­me der Künst­le­ri­schen Druck­tech­ni­ken in das ›Natio­na­le Ver­zeich­nis Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be‹ deutsch­land­weit statt­fin­den­de ›Tag der Druck­kunst‹ hat gro­ßen Zuspruch. Der BBK Bun­des­ver­band Bil­den­der Künst­ler bie­tet einen tol­len Ver­net­zungs­rah­men durch digi­ta­le Über­sichts­kar­te und wei­te­re gera­de ent­ste­hen­de Wer­be­mit­tel.

Der Vor­stand des Ver­ein für die Schwar­ze Kunst e.V. orga­ni­siert die Erstel­lung einer Sam­mel­map­pe von inter­es­sier­ten Werk­stät­ten mit Ori­gi­nal­gra­fi­ken im Blei­satz und Buch­druck. Die ers­ten vier Werk­stät­ten haben ihre Mit­wir­kung bereits zuge­sagt (Stand 02.02.2019).

Ansprech­part­ne­rin für das Pro­jekt ist Anne König. akoenig16@gmail.com.

»Mit Händen zu greifen: Gutenbergs Erbe«

»Mit Händen zu greifen: Gutenbergs Erbe«

Herz­li­chen Dank an Sil­via Wer­fel für die pro­fun­de Zusam­men­fas­sung der ver­gan­ge­nen ›Transformationen‹-Tagung im Main­zer Guten­­berg-Muse­um, die in der letz­ten Aus­ga­be des Druck-Fach­­ma­ga­zins  ›Deut­scher Dru­cker‹ (25–26/2018) ver­öf­fent­licht wur­de. Beson­ders erfreu­lich aus unse­rer Sicht ist die treff­li­che Her­vor­he­bung unse­res Walz-Pro­­je­k­­tes, das in die­sem Jahr star­ten wird.

Bewah­rung, För­de­rung und Ver­mitt­lung – das sind die wesent­li­chen Auf­ga­ben des Ver­eins. Inso­fern kön­nen wir ihrem Fazit unein­ge­schränkt zustim­men: »Die tra­di­tio­nel­len Druck­tech­ni­ken inklu­si­ve Schrift­guss und Hand­satz för­dern Fin­ger­fer­tig­keit und Krea­ti­vi­tät – und machen auch noch Spaß. Für Unter­richt, Aus­bil­dung und Pro­duk­ti­on aber brau­chen wir Pro­fis – noch gibt es eini­ge, und das Netz­werk wächst …«

Vortrag ›Gutenberg und die asiatischen Drucktechniken‹

Vortrag ›Gutenberg und die asiatischen Drucktechniken‹

Das Guten­berg­mu­se­um in Mainz lädt ein zum Vor­trag von Dr. Vol­ker Benad-Wagen­hoff am 13. Dezem­ber um 19 Uhr im Vor­trags­saal des Guten­­berg-Muse­um. Der Ein­tritt ist kos­ten­frei.

Dr. Vol­ker Benad-Wagen­hoff ist Mit­ku­ra­tor der Aus­stel­lung ›Guten­berg und die asia­ti­schen Druck­tech­ni­ken‹.

Aus der Pres­se­er­klä­rung des Guten­berg­mu­se­ums: »Guten­berg war nicht der ers­te, der mit ›beweg­li­chen‹ Let­tern gedruckt hat. Aber sei­ne Erfin­dun­gen sind es, die die Welt ver­än­dert haben und ihn zum Vater unse­rer moder­nen Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft wer­den lie­ßen. Schaut man sich genau­er an, was asia­ti­sche Früh­dru­cker zuvor ent­wi­ckelt hat­ten, und ver­gleicht damit die Vor­ge­hens­wei­se des Main­zer Erfin­ders, zei­gen sich gra­vie­ren­de Unter­schie­de. Wäh­rend in Chi­na und Korea tra­di­tio­nell kunst­hand­werk­lich gear­bei­tet wur­de, bau­te Guten­berg maschi­nel­le Ele­men­te in sei­nen Druck­pro­zess ein. Das war qua­si ein Vor­griff auf die Tech­ni­sie­rung im Indus­trie­zeit­al­ter.
Dr. Vol­ker Benad-Wagen­hoff als Mit­ku­ra­tor der aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung ›Ohne Zwei­fel Guten­berg? Die Erfin­dung des Buch­drucks in Euro­pa und Asi­en‹ im Guten­berg­jahr, ist pro­fun­der Ken­ner der Mate­rie und stu­dier­ter Maschi­­nen­­bau-Inge­­nieur. Er beleuch­tet in sei­nem Vor­trag die Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de der Ent­wick­lun­gen aus tech­nik­his­to­ri­scher Sicht.«

Transformationen des Buchdrucks 2: Haptiken

Transformationen des Buchdrucks 2: Haptiken

Von vie­len gefor­dert, damals auch ange­kün­digt und jetzt umge­setzt: Kom­men­de Woche fin­det vom 15. bis 16. Novem­ber die Fort­set­zung unse­rer ers­ten und erfolg­rei­chen Tran­s­­for­­ma­­ti­o­­nen-Tagung vom Juni 2016 statt. Zu den dama­li­gen Orga­ni­sa­to­ren, dem Exzel­lenz­clus­ter ›Bild Wis­sen Gestal­tung‹ an der Hum­boldt-Uni­­ver­­­si­­tät zu Ber­lin, der Dresd­ner Offi­zin Haag-Dru­gu­­lin und dem Ver­ein ist nun das Guten­­berg-Muse­um zu Mainz gesto­ßen, das auch Gast­ge­ber der Ver­an­stal­tung ist.

In einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­tausch von Wis­sen­schaft, Design und Hand­werks­pra­xis wird die Dis­kus­si­on um die Aktua­li­tät des Buch­drucks und dem mit ihm ver­bun­de­nen Wis­sen in drei ver­schie­de­nen The­­men-Blö­­cken – ›Schrift-Han­d­­werk‹, ›Schrift-Kon­­tak­­te‹ und ›Buch-Han­d­­lun­­gen‹ – fort­ge­führt, wobei dies­mal das The­ma ›Hap­tik‹, das vor zwei Jah­ren nicht behan­delt wer­den konn­te, im Zen­trum steht. Ein Höhe­punkt ist sicher die Podi­ums­dis­kus­si­on am Don­ners­tag um die Fra­ge, ob und in wel­cher Form Guten­bergs Erfin­dun­gen des Schrift­gus­ses und Blei­sat­zes bewahrt und aktiv wei­ter­ge­tra­gen wer­den sol­len (Stich­wort: Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be).

Infor­ma­tio­nen zu den Vor­trä­gen und die Mög­lich­keit zur Anmel­dung (die Teil­nah­me ist kos­ten­los) fin­den sich auf der Web­site https://www.interdisciplinary-laboratory.hu-berlin.de/de/content/transformationen-des-buchdrucks-2-haptiken/

Der Verein auf der Jahrestagung des IADM in Mainz

Der Verein auf der Jahrestagung des IADM in Mainz

Die­ses Jahr nahm der Ver­ein, ver­tre­ten durch sei­nen Vor­sit­zen­den Jür­gen Frans­sen, das ers­te Mal an der Tagung des ›Inter­na­tio­na­len Arbeits­krei­ses für Druck- und Medi­en­ge­schich­te e.V.‹ (IADM) teil, wel­che ver­gan­ge­ne Woche, vom 1. bis 3. Novem­ber, im Guten­­berg-Muse­um zu Mainz statt­fand. Das Grup­pen­pho­to gibt die gute Stim­mung authen­tisch wie­der: lau­ter freund­li­che, fach­kun­di­ge und über­dies mit­teil­sa­me Teil­neh­mer. The­ma war »Johan­nes Guten­berg – der ers­te ›Inge­nieur‹ der Druck­tech­nik. Neue Fra­gen und inno­va­ti­ve Ant­wor­ten zur Rea­li­sie­rung des Buch­drucks«. In den Vor­trä­gen wur­de der aktu­el­le Kennt­nis­stand zu Guten­bergs Tech­nik von der Far­be über das Papier und das Gieß­in­stru­ment bis zur Hand­pres­se sorg­sam und kennt­nis­reich vor­ge­stellt. Dazu gab’s noch kri­ti­sche Bemer­kun­gen zum Guten­­berg-Film von ARTE und ein Resü­mee über die buch­wis­sen­schaft­li­chen Ergeb­nis­se des Guten­­berg-Jah­­res. Und in den Pau­sen lie­ßen sich natür­lich vie­le inten­si­ve, erkennt­nis­rei­che Gesprä­che füh­ren sowie wert­vol­le neue Kon­tak­te für den Ver­ein knüp­fen. (Pho­to: Mar­kus Kohz, © Guten­­berg-Muse­um Mainz)

Tag der Druckkunst am 15. März 2019

Tag der Druckkunst am 15. März 2019

Der Bun­des­ver­band Bil­den­der Künst­le­rin­nen und Künst­ler (BBK), der zusam­men mit dem Leip­zi­ger Druck­mu­se­um die Bewer­bung der künst­le­ri­schen Druck­tech­ni­ken für die Auf­nah­me in die natio­na­le Lis­te des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes getra­gen hat (https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/bundesweites-50), ruft jetzt dazu auf, am 15. März 2019 den Tag der Druck­kunst zu bege­hen. »Künstler*innen, Muse­en, Kunst­ver­ei­ne, Druck­werk­stät­ten und alle ande­ren, die mit Druck­kunst zu tun haben«, kön­nen sich dar­an mit Ver­an­stal­tun­gen ver­schie­dens­ter Art betei­li­gen. »Der BKK bie­tet hier­für einen Rah­men und unter­stützt die Öffent­lich­keits­ar­beit.« Wei­te­re Infor­ma­tio­nen mit der Mög­lich­keit zur Anmel­dung fin­den sich auf der Web­site.